15. November:
Lebt a nu?
Werden sich viele fragen. Ja freilich. Es tut mir leid, daß ich in letzter Zeit etwas ruhig war. Einerseits lag das daran, daß ich die letzte Woche mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte und nicht viel arbeiten konnte, andererseits daran, daß ich die Wiederöffnung meines Geschäfts – wie schon die letzten Monate – aber jetzt verstärkt – vorangetrieben habe. Es gab und gibt noch so viel tun. Wir haben Böden samt Unterkonstruktion rausgerissen und neu gestaltet, ja sogar eine Wand abgetragen, Zig Meter Kabelkanäle verlegt, dazwischen wieder geputzt und aufdekoriert und so weiter. Gestern hab ich mir aber nicht nehmen lassen, den Schnäppchenmarkt der Modelleisenbahn GmbH in Gloggnitz zu besuchen und eine kleine Werksführung durch den Werkzeugbau zu machen.
Das alte Geschäft am Bahnhof ist nahezu komplett ausgeräumt – da herrschen jetzt nur noch die Katzen und der Lurch. Die Einrichtung des neuen Geschäfts ist leider noch nicht komplett abgeschlossen. Unglaublich, was ich alles an Ware gefunden habe, was in Kisten oder alten Regalen verstaut war. Das krame ich im Zuge der Übersiedlung jetzt alles hervor… Und das dauert leider…
Aber am 28. Nov. soll alles fertig sein. Mehr dazu in wenigen Stunden.
All das zusammen führt leider dazu, daß momentan Ihre Lieferungen zu meinem großen Bedauern ein paar Tage länger dauern als bisher. Dafür bitte ich um Entschuldigung!
In der bald zwanzigjährigen Geschichte des Mostviertlers ist der neue Verkaufsraum aber ein Meilenstein. Ich freu mich riesig. Ich hoffe, es gefällt Ihnen.
Jetzt genug blabla.
Als Vorgeschmack hier ein Bild des Eingangsbereichs zum neuen Geschäfts von heute Nachmittag – noch völlig unvermostviertlert. Da lag in der Früh noch der nackte Asphaltestrich, jetzt liegt eine Rampe, die den Weg in den Verkaufsraum erleichtert da, und schöne Vitrinen. Morgen wird geputzt und nächste Woche aufdekoriert… Heut hamma leider aufhören müssen, weil wir die Ersatzlibellen für die Wasserwaage nicht gefunden haben. Irgendwas ist halt immer.

